Allgemeine Geschäftsbedingungen
für die Erbringung von Dienstleistungen von Marvin Menges, DAD40PLUS, Teichstr. 46, 13407 Berlin, E-Mail: marv@dad40plus.de (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“)
1. Allgemeines
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.
1.2 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.
1.3 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
2.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbständiger Unternehmer folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber:
Bereitstellung digitaler Bildungs- und Coaching-Inhalte für Eltern, insbesondere Videopakete mit Begleitmaterial, die nach dem Kauf im persönlichen Kundenbereich auf dad40plus.de online abgerufen werden können.
2.2 Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand von Individualvereinbarungen zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber.
2.3 Der Auftragnehmer erbringt die vertragsgemäßen Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils neuesten Stand, neuesten Regeln und Erkenntnissen.
2.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertragsgemäß geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch etwaigen Weisungen im Hinblick auf die Art der Erbringung seiner Leistungen, den Ort der Leistungserbringung ebenso wie die Zeit der Leistungserbringung nicht unterworfen. Er wird jedoch bei der Einteilung der Tätigkeitstage und bei der Zeiteinteilung an diesen Tagen diese selbst in der Weise festlegen, dass eine optimale Effizienz bei seiner Tätigkeit und bei der Realisierung des Vertragsgegenstandes erzielt wird. Die Leistungserbringung durch den Auftragnehmer erfolgt lediglich in Abstimmung und in Koordination mit dem Auftraggeber.
3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Es obliegt dem Auftraggeber, die von ihm zum Zwecke der Leistungserfüllung zur Verfügung zu stellenden Informationen, Daten und sonstigen Inhalte vollständig und korrekt mitzuteilen. Für Verzögerungen und Verspätungen bei der Leistungserbringung, die durch eine verspätete und notwendige Mit- bzw. Zuarbeit des Kunden entstehen, ist der Auftragnehmer gegenüber dem Kunden in keinerlei Hinsicht verantwortlich; die Vorschriften unter der Überschrift „Haftung/Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.
4. Vergütung
4.1 Die Vergütung wird individualvertraglich vereinbart.
4.2 Die Vergütung ist nach der Leistung der Dienste zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten (§ 614 BGB). Bei aufwandsbezogener Abrechnung ist der Auftragnehmer vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen berechtigt, die erbrachte Leistungen monatlich abzurechnen.
4.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber nach Erbringung der Leistungen eine Rechnung per Post oder per E-Mail (z.B. als PDF). Die Vergütung ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig.
5. Haftung / Freistellung
5.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
5.2 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Auftragnehmer aufgrund von Verstößen des Kunden gegen diese Vertragsbedingungen oder gegen geltendes Recht geltend gemacht werden.
6. Vertragsdauer und Kündigung
6.1 Die Vertragsdauer und die Fristen zur ordentlichen Kündigung vereinbaren die Parteien individuell.
6.2 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
6.3 Der Auftragnehmer hat alle ihm überlassenen Unterlagen und sonstigen Inhalte nach Vertragsbeendigung unverzüglich nach Wahl des Kunden zurückzugeben oder zu vernichten. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts daran ist ausgeschlossen. Elektronische Daten sind vollständig zu löschen. Ausgenommen davon sind Unterlagen und Daten, hinsichtlich derer eine längere gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht, jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Aufbewahrungsfrist. Der Auftragnehmer hat dem Unternehmen auf dessen Verlangen die Löschung schriftlich zu bestätigen.
7. Vertraulichkeit und Datenschutz
7.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag zur Kenntnis gelangenden Vorgänge streng vertraulich behandeln. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Geheimhaltungspflicht sämtlichen Angestellten und / oder Dritten, die Zugang zu den vertragsgegenständlichen Informationen haben, aufzuerlegen. Die Geheimhaltungspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Dauer dieses Vertrages hinaus.
7.2 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften – insbesondere die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes – einzuhalten.
8. Schlussbestimmungen
8.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des CISG.
8.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.
8.3 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen, soweit erforderlich, fördern. Der Auftraggeber wird insbesondere dem Auftragnehmer die zur Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten zur Verfügung stellen.
8.4 Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis; ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.
8.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; Auftragnehmer ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen.
9. Informationen zur Verbraucherschlichtung
Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Unsere E-Mail-Adresse entnehmen Sie der Überschrift dieser AGB.
Besondere Bedingungen für digitale Inhalte
1. Geltung und Vorrang
(1) Diese besonderen Bedingungen gelten für alle Verträge über digitale Inhalte (insbesondere Videopakete mit Begleitmaterial), die über https://dad40plus.de geschlossen werden. Sie sind weitere Vertragsdokumente im Sinne von Ziffer 1.2 und gehen den vorstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, soweit sie davon abweichen.
(2) Anbieter und Vertragspartner ist: DAD40PLUS – Marvin Menges Teichstr. 46 13407 Berlin Deutschland E-Mail: marv@dad40plus.de
(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
2. Leistungsumfang und Vertragsschluss
(1) Inhalt, Umfang und Preis der Leistung ergeben sich aus der Produktbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung; einer Individualvereinbarung (Ziffern 2.2 und 4.1) bedarf es nicht.
(2) Die Darstellung der Angebote auf der Website ist kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.
(3) Mit Klick auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ geben Sie ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab. Vor dem Absenden sehen Sie eine Zusammenfassung mit Produkt und Gesamtpreis und können Ihre Eingaben jederzeit korrigieren oder den Vorgang abbrechen.
(4) Der Vertrag kommt zustande, sobald die Zahlung erfolgreich abgeschlossen ist. Wir bestätigen den Vertragsschluss unverzüglich per E-Mail; die Bestätigung enthält den Vertragsinhalt, diese AGB, die Widerrufsbelehrung sowie gegebenenfalls Ihre Zustimmung zum vorzeitigen Vertragsbeginn.
(5) Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird von uns gespeichert und ist für Sie in Ihrem Kundenbereich sowie über die Bestätigungs-E-Mail abrufbar.
3. Preise und Zahlung
(1) Alle Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
(2) Abweichend von Ziffern 4.2 und 4.3 ist der Preis mit Vertragsschluss sofort fällig. Sie bezahlen im Bestellprozess über Stripe (z. B. per Kreditkarte) oder per PayPal.
(3) Sie erhalten eine Rechnung per E-Mail; sie ist zusätzlich in Ihrem Kundenbereich abrufbar.
4. Zugang und Laufzeit
(1) Digitale Inhalte werden nach Zahlungseingang in Ihrem persönlichen Kundenbereich freigeschaltet und dort online zum Abruf bereitgestellt. Den Zugang erhalten Sie per E-Mail.
(2) Der Zugang besteht zeitlich unbegrenzt, solange wir das jeweilige Angebot betreiben; einer Vereinbarung über Vertragsdauer und Kündigung (Ziffer 6.1) bedarf es nicht. Aktualisierungen der Inhalte sind im Preis enthalten.
(3) Für die Nutzung benötigen Sie eine Internetverbindung und einen aktuellen Webbrowser. Begleitmaterial (z. B. Checklisten) wird als PDF zum Download bereitgestellt.
5. Nutzungsrechte
(1) Sie erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Inhalte für private Zwecke zu nutzen.
(2) Nicht gestattet sind insbesondere: die Weitergabe von Zugangsdaten, das gemeinsame Nutzen eines Kundenkontos durch mehrere Haushalte, das Herunterladen, Aufzeichnen oder Mitschneiden der Videos sowie jede Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe der Inhalte an Dritte. Heruntergeladenes Begleitmaterial dürfen Sie für den eigenen Gebrauch ausdrucken.
(3) Bei einem Verstoß können wir den Zugang nach vorheriger Abmahnung sperren; bei schwerwiegenden Verstößen auch ohne Abmahnung. Weitere Ansprüche bleiben unberührt.
6. Coaching ist keine Therapie
Die Inhalte dienen der Information, Prävention und persönlichen Weiterentwicklung. Sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilkundliche Diagnostik, Beratung oder Behandlung. Die Umsetzung der Impulse liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.
7. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung zu. Bei digitalen Inhalten erlischt es vorzeitig, wenn Sie der sofortigen Ausführung ausdrücklich zugestimmt und Ihre Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt haben.
8. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, für digitale Inhalte insbesondere §§ 327 ff. BGB einschließlich der Pflicht zur Bereitstellung erforderlicher Aktualisierungen.
9. Anwendbares Recht für Verbraucher
Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl in Ziffer 8.1 nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Stand: 1. November 2026